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Das Mastering von Schallplatten

Das Mastering von Schallplatten

Das Mastering ist ein Prozess der Nachbearbeitung und der letzte Schritt der Musikproduktion vor der eigentlichen Tonträgererstellung. Das Mastering für die Produktion einer Schallplatte ist ein aufwändiger Prozess, bei dem die speziellen Eigenschaften des Vinyls berücksichtigt werden müssen. Dabei wird das zu schneidende Musikmaterial auf die Klangeffekte der Schallplatte angepasst. Das kann erleichtert werden, indem man bei der Erstellung der Tracks auf einige grundlegende Techniken eingeht.

Hohe und tiefe Frequenzen der Schallplatte

Digital erzeugte Sounds klingen auf der analogen Schallplatte anders als auf der CD. Alle Signale, die weit von natürlichen Tönen abweichen, können die mechanische Tonaufzeichnung an ihre Grenzen bringen. Niedrige Frequenzen unter 400 Hz müssen phasengleich sein, dass heißt diese Passagen auch Mono gut klingen müssen. Stereoeffekte in diesem Bereichen sind also absolut tabu. Anspruchsvolle Tracks mit einem hohem Höhen- und Bassanteil gehören an den Anfang einer Platte, da sich zur Plattenmitte hin die Aufnahme- und Wiedergabequalität verschlechtert. Die möglichen Frequenzen auf der Schallplatte liegen zwischen 20 Hz und 18 kHz, Frequenzen ober- und unterhalb dieser Grenzen können nicht wiedergegeben werden. Unterhalb von 20 Hz beginnt der Tonarm selbst mitzuschwingen. Bei den Höhen ist das Maximum bei 18 kHz erreicht.

Verzerrungen und Spitzen

Verzerrungen und Pegelspitzen, vor allem digitales Clipping darf es in den Aufnahmen nicht geben. Beim Schneiden wirken diese unverhältnismäßig laut und störend. Ein einheitlicher Pegel garantiert eine gleichbleibende Qualität über die gesamte Schallplatte hinweg. Durch den Einsatz eines Kompressors sollten Frequenzen oberhalb 15 kHz etwas abgesenkt werden. Zwischen 8 kHz bis 9 kHz klingen Signale auf Vinyl besonders satt und „crisp“. Zischlaute wie zum Beispiel „s“ und „sch“, die in Vocals oft vorkommen, können mit einem De-Esser korrigiert werden. Vinyl Mastering ist eine Wissenschaft für sich, die einige Erfahrung voraussetzt. Viele digital aufbereiteten Tracks sind nicht für Vinyl geeignet und werden daher vor der Plattenpressung bearbeitet. Ob diese Bearbeitung dann dem erhofften Ergebnis entspricht, ist schwer einzuschätzen. Daher sollten die Titel schon im Vorfeld so gut wie möglich an die speziellen Eigenschaften der Schallplatte angepasst werden. Letztendlich kann man sagen, das beim Mastering der Grundsatz gilt: „Weniger ist mehr.“

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Thomimpaivy

02.04.2017

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Gepostet am 02.04.2017, 06:59:29 Uhr